Die Zeitzeugen Quickborn begrüßen Sie herzlich

Was erwartet Sie auf dieser Seite.

Wir sind eine Gruppe erzählfreudiger Senioren, die sich bereits im Jahre 2002 zusammengefunden hat.
Wir sind kein Verein im vereinsrechtlichen Sinne, haben deshalb auch keinen Vorstand und keine Mitglieder und erheben auch keine Mitgliedsbeiträge.
Wir treffen uns jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10:00-12:00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Martin-Luther-Kirchgemeinde, Lornsenstraße 21 in Quickborn-Heide.
Bei unseren Treffen gibt es Kaffee und Plätzchen - gelegentlich auch mal ein Stückchen Kuchen, und dann wird geplaudert. Es werden Geschichten aus unserer Jugendzeit erzählt und die, die wir schon aufgeschrieben haben, vorgelesen. Einige von denen sind bereits in unserem Vierteljahresheft erschienen. Die können Sie hier nachlesen. Und wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch mal als Schnuppergast vorbei.

Wir wollen unseren Kindern und Kindeskindern sagen, so haben wir es erlebt! Es wäre doch schade, wenn verloren ginge, wie wir uns gefühlt haben beim ersten elektrischen Licht in der Küche oder als das Wasser das erste Mal aus dem Wasserhahn floss, wie uns das Magische Auge beim Radio faszinierte.
Hier erfahren Sie mehr über uns.

 

Zeitzeuge

Den Kaiser hast Du nicht gekannt,
er hatte bereits abgedankt.
Und wer vorher den Kaiser ehrte,
von Stund an demokratisch schwörte.

Doch fehlte eine Leitfigur,
was folgt war braune Diktatur.
Sie sollte tausend Jahre währen.
Zwölf reichten, um ein Volk zu lehren,
dass beim politischen Diktat
die Freiheit meist verloren hat.

Ein zweiter Weltkrieg machte platt,
was man an Wert erworben hat.
Man durfte wieder neu beginnen,
die dritte Strophe „Deutschland“ singen.
Man spuckte kräftig in die Hand,
genoss das Wirtschaftswunderland;
das Leben in den vollen Zügen
bereitete zuerst Vergnügen.

Der Glanz der Jahre wurde matt,
nachdem man sich verausgabt hat.
Weil die „gekaufte“ Kraft verliert,
hat sich die Kauflust reduziert;
auch hier gelingt nur dann die Wende,
spuckt man erneut in Hand und Hände.

Das Auf und Ab im Zeitgeschehen
hast Du erlebt, hast viel gesehen:
In Deinem langen Menschenleben
hast Du an die sehr viel gegeben,
die Dich in der Vergangenheit
begleiteten durch Raum und Zeit.

Uwe Neveling

 

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